Meine Freundin Claudia musste für einige Tage verreisen, um ihre Tante
zu unterstützen. Armin, ihr Mann, schmiss solange, so gut es ging, den
Haushalt. Armin sah gut aus, und was noch wichtiger war, er konnte ganz
gut tanzen. Nun, Männer, die Tanzen können, sind begehrt. Und Armin
wusste dies auch. Deshalb lies ihn Claudia auch nicht gerne alleine in
den Tanzkreis gehen, wenn sie einmal abwesend war,
was leider hin und
wieder vorkam. Sie bat mich, ob ich für sie einspringen würde.
Claudia und Armin waren in der gleichen Tanzschule wie ich, nur an einem
anderen Tag. Es war daher für mich niemals ein Problem, einmal
einzuspringen. Dies machte ich gerne, Frauen und Tanzen, das gehörte
zusammen. Ich konnte Claudia verstehen, denn ich wusste aus
"persönlichen" Gesprächen mit anderen Bekannten aus der Tanzschule,
dass Armin ganz gewiss kein Kostverächter war. Ich hütete mich jedoch,
Claudia etwas davon zu erzählen. Ich würde ihr nur weh tun. Armin
liebte Claudia über alles, aber Männer und Treue, irgendwie machte
Gelegenheit eben doch Diebe.
Aber so dumm, hier in der Tanzschule, wo ihn Jeder kannte, eine Affäre
zu beginnen, war Armin ganz bestimmt nicht. Da kannte ich ihn nun doch
gut genug. Claudia meinte, ich solle auf ihn achtgeben, und ich hatte
vor, dies auch zu tun.
Armin holte mich ab, ganz wie ein Gentlemen, hielt die Tür auf, und wir
fuhren in die Tanzschule. Auch dort zeigte er Manieren, an denen sicher
kein Etikettelehrer
etwas aussetzen konnte. Ich genoß die Tanzstunde
mit ihm, das gebe ich gerne zu. In der Pause erhielt er einen Anruf,
und neugierig, wie alle Frauen nun einmal sind, lauschte ich ein wenig.
Was ich hörte, gefiel mir jedoch gar nicht. Es war anscheinend Armins
bester Freund, und die Beiden verabredeten sich für einen Besuch in
einem Bordell in der Nachbarstadt.
"Ich muss nachher nur noch Andrea nach Hause fahren, du kennst sie ja.
Sie soll wohl auf mich aufpassen - fahr schon voraus, ich komme später
nach!" Sprachs, und schaltete sein Handy wieder aus. Ich huschte wieder
um die Ecke, und überlegte, wie ich diesen Bordellbesuch verhindern
konnte...
Wir tanzten in die zweite Runde, und ich genoß es wieder. Und dann kam
mir auch schon eine Idee! Armin würde staunen... Während mich Armin
nach Hause fuhr, lies ich meine Idee noch einmal Revue passieren. Ich
wusste, dass Armin auf Frauenbeine in Nylon stand, und auch eine leicht
devote Ader hatte. Claudia ging anscheindend viel zu wenig darauf ein.
Wenn Männer fremd gingen, fehlte Ihnen meist zu Hause etwas.
Claudia sah gut aus, hatte eine gute Figur, schlank, langbeinig und
hatte halblange Haare. Gut, mit etwas über 40 nicht mehr die Jüngste,
aber sie hatte sich gut gehalten! Und sie war meine beste Freundin. Ich
durfte nicht zulassen, dass Armin sie mit einer Nutte betrog.
Ich hatte Armin immer wieder dabei ertappt, wie er meine Beine ansah.
Manchmal dachte ich, er ginge nur deshalb zum Tanzen, weil dort die
meisten Frauen Röcke oder Kleider trugen. Sei es, wie es sein. Armin
mochte eben
Nylonbeine.
Und so auch heute wieder, auch jetzt auf der Heimfahrt. Immer wieder sah
er mal mehr, mal weniger, natürlich rein zufällig, in Richtung meiner
Beine. Ich konnte mit Mitte 40 natürlich keine superkurzen Röcke mehr
tragen, das war klar. Aber beim Sitzen rutscht der Rock natürlich immer
ein wenig hoch, und diesmal half ich unauffällig nach.
Armin griff nach dem Schalthebel, und rein zufällig natürlich streifte
er mein linkes Knie. Er entschuldigte sich hastig, wir bogen in meine
Straße ab. Armin hielt an, stieg aus und öffnete mir galant die
Beifahrertüre. Er reichte mir den Arm und führte mich zu meiner
Wohnung. So, nun hatte ich Ihn. Ich bat ihn noch kurz herein, und
schloss die Tür hinter mir.
"So, mein Lieber, nun leg erst einmal ab." Armin lächelte mich an,
streifte die Schuhe ab und zog seine Jacke aus. "Wenn ich ablegen sage,
dann meine ich damit alles!" Armin sah mich einen Moment iritiert an.